FAQ

Hier finden Sie eine Übersicht an häufig gestellten Fragen zu unseren Produkten.
Keine passende Antwort gefunden? Schreiben Sie uns: info@surtech.de - wir sind gerne für Sie da.

1. Was muss bei Holzuntergründen und Holzwerkstoffen (MDF, Holz- und Pressspanplatten) beachtet werden?
Bei Holzuntergründen grundsätzlich mit lösungsmittelhaltigem, weiß pigmentiertem Sperrgrund vollflächig deckend grundieren.
2. Was ist bei Maschinenputz zu beachten?
An Maschinenputzflächen mit geringfügigem Oberflächenglanz, an denen Wasserspritzer abperlen, muss die Sinterschicht aufgeraut bzw. abgeschliffen und vollflächig tiefgrundiert werden.
3. Kann auf Altanstriche tapeziert werden?
Im Prinzip ja, Altanstriche müssen auf Festigkeit und ihre Verbindung zum Untergrund geprüft werden.
4. Kann auf raue Untergründe tapeziert werden?
Putzuntergründe, die nicht mehlen oder sanden, können mit grobem Gewebe überarbeitet werden. Dies bedeutet, trotz sorgfältigem Andrücken des Gewebes, einen erhöhten Farbverbrauch. Risse und lose Putzstellen müssen fachgerecht vorbehandelt werden. Grobe Übergänge müssen mit Feinspachtel überarbeitet und tiefgrundiert werden. In diesem Fall empfiehlt es sich eine Probefläche anzulegen.
5. Wie beginne ich zu tapezieren?
Die erste Bahn wird lotgerecht tapeziert. Beim Anlegen weiterer Bahnen wird das Gewebe oben in der Mitte gehalten und die Maschinenkante wird an der schon tapezierten Bahn leicht angelegt. Die tapezierte Bahn vom Stoß weg anreiben. Das tapezierte Gewebe kann abgenommen und erneut angelegt werden. Standkorrekturen sind problemlos möglich.
6. Wird die Decke genauso tapeziert?
An Decken und Wänden können die Gewebe mit einem Spezialmesser im Doppelschnitt verlegt werden. Es muss auf den parallel verlaufenden Kettfaden in Laufrichtung geachtet werden. Beim Doppelschnittverfahren die Gewebe mindestens 5 cm überlappen lassen.
7. Kann die Farbe verdünnt werden?
Beim Surfacer nicht nötig. Im Lieferzustand ist der Surfacer thixotrop, er wird durch kräftiges Aufrühren schlank. Wandfinish und Gewebelack mit Wasser entsprechend dem Auftragsverfahren verdünnen.
8. Ist Einfärben möglich?
Das Einfärben von Surfacer und Wandfinish mit handelsüblichen wassergelösten Vollton-, Abtön- und Universalmischfarben ist bis zu mittleren Tönen möglich. Bei kräftigen Farbtönen des Schlussanstriches ist es immer ratsam, schon den Surfacer (Erstanstrich) mit Volltonfarben abzutönen.
9. Benötige ich eine spezielle Farbwalze?
Nylonwalzen mit 18 mm Flor eignen sich gut. Vor dem Erstgebrauch sollte der Kern der Walze mit Wasser durchtränkt sein. Die Walze kann so die Farbe von Anfang an gut aufnehmen und abgeben. Die Walze sollte einen festen Kern haben, um Farbüberschuss aus den Vertiefungen des Gewebes aufzunehmen. Lammfell- und Langflorwalzen sind nicht so gut geeignet.
10. Was muss ich beim Auftragen des Surfacers beachten?
Immer zuerst die große Fläche satt anlegen, d. h., erst die ganze Wand vollflächig rollen, dann die Übergänge bzw. Anschlüsse an Decken und Böden, in Ecken und an Einbauten beistreichen. Der Erstanstrich ist am wichtigsten. Tragen Sie den Surfacer satt und gleichmäßig auf. Walzen Sie die ganze Fläche sorgfältig aus und tragen Sie so viel Surfacer auf, als sollte alles beim ersten Mal fertig werden. Ziehen Sie die noch nasse Wand mit dem gut durchfeuchteten Roller von oben nach unten durch. Die Fläche wird umso schöner.
11. Sollte abgeklebt werden?
Noch dem Tapezieren und Einpassen des SH-Gewebes können Fenster- und Türenleibungen sowie Steckdosen und Einbauten mit Abdeckband abgeklebt werden. Das Klebeband sollte aber noch vor dem Aushärten der Farbe wieder entfernt werden.
12. Wie entferne ich Farbspritzer und Farbtropfen?
Verunreinigungen sofort mit Schwamm und Wasser aufnehmen. Nach Antrocknen der Farbe kann diese mit einer scharfen Klinge auf nicht saugenden Untergründen abgestoßen werden.
13. Wie reinige ich die Werkzeuge?
Werkzeuge nach Gebrauch mit Wasser reinigen und abtropfen lassen.
14. Wie entsorge ich die Reste?
Gewebeabfall sowie eingetrocknete Farbreste können über den Restmüll entsorgt werden.
15. Wann kann der zweite Anstrich erfolgen?
Grundsätzlich nach Trocknung über Nacht. Bei seidenmatter Oberfläche kann der Schlussanstrich auch mit Surfacer erfolgen. Dies ist je nach Raumtemperatur bereits schon nach 6 Stunden möglich.
16. Was ist beim Tapezieren von Leibungen zu beachten?
Leibungen, Säulen, Kanten und Ecken mit einer Fläche von weniger als 16 cm müssen mit Surfacer satt vorgestrichen werden. Hilfsweise kann mit einem Dispersionskleber dieser Streifen zusätzlich fixiert werden. Das SH-Gewebe in die nasse Fläche einlegen, trocknen lassen und danach wie vorgesehen überstreichen.
17. Welche Möglichkeiten gibt es, um Fehlstellen zu beseitigen?
Aufgeworfene Kanten erst nach dem völligen Austrocknen des Surfacers leicht beischleifen. Diese Korrektur sollte vor dem Schlussanstrich erfolgen. Blasenbildung nach Trocknen des Erstanstriches in der Fläche kann unter Verwendung einer Injektionsspritze behoben werden. Es wird etwas Surfacer oder Dispersionskleber leicht verdünnt mit einer Einwegspritze aufgezogen und in die Blase eingespritzt. Nach kurzer Einweichzeit bzw. leichten Antrocknen wird unter Zuhilfenahme eines Lappens diese Blasenstelle vorsichtig angedrückt und nach einer gewissen Zeit nochmals nachfixiert.
18. Wie viel Farbe benötige ich für den Erstanstrich?
Der Erstanstrich ist am wichtigsten. Tragen Sie den Surfacer satt und gleichmäßig auf. Die Fläche soll "klatschnass" sein. Tragen Sie so viel auf als wollten Sie mit einem Anstrich fertig sein. Erst nach dem Anlegen der Großfläche beginnen Sie mit dem Beistreichen in den Ecken, an Decken- und Bodenanschlüssen sowie Einbauten. Danach ziehen Sie mit einer gut durchfeuchteten Walze, ohne jedoch erneut Farbe aufzutragen, die Farbe in eine Richtung von der Decke zum Boden durch. Die Rolle wird immer neu an der Decke angesetzt und zum Boden durchgezogen und von der Wand abgenommen. Keinesfalls rauf und runter ziehen. Dieses in einer Richtung Durchziehen ergibt ein schönes gleichmäßiges Oberflächenbild und kann evtl. Walzspuren vermeiden.
19. Wie soll das Gewebe gelagert werden?
Rollen immer stehend und trocken lagern. Zugeschnittene Bahnen am oberen Rand markieren, um das Drehen bzw. Stürzen beim Tapezieren zu vermeiden. Vorteilhaft ist es, die Bahnenzuschnitte sofort aufzurollen. Dadurch wird verhindert, dass die Haftschicht Schmutz und Verunreinigungen aufnehmen kann.
20. Wann kann ich streichen?
Die tapezierten Bahnen können unmittelbar nach dem Andrücken, auf jeden Fall aber am gleichenTag überstrichen werden. Bei längeren Standzeiten vor dem Anstrich nochmals die Gewebebahnen mit der Gewebeandrückspachtel anreiben. Dies kann den Farbverbrauch von Surfacer als Haft- und Füllanstrich vermindern, denn je näher die Gewebebahn am Untergrund angelegt ist, umso weniger Zwischenraum ist mit Surfacer zu füllen.
21. Wie werden Innenecken tapeziert?
Beim Tapezieren von lnnenecken wird grundsätzlich gestoßen bzw. geschnitten. ln Mischbauweise mit verschiedenen Werkstoffen empfiehlt sich, nach dem Trocknen des Erstanstriches mit Surfacer den Übergang mit einer feinen Acrylfuge auszuspritzen. Nach dem Trocknen erfolgt wie üblich der Schlussanstrich.
22. Wie umweit- und gesundheitsfreundlich ist Surtech SH?
Surtech SH-Glasgewebe sind natürliche Produkte aus mineralischen Bausteinen der Natur. Die Anstrichstoffe sind wassergelöste ELF-Qualitäten, d.h. frei von Schadstoffen und Lösemitteln. Sie erfüllen höchste Anforderungen für ein wohngesundes Umfeld. Surtech-Systeme haben bei Reaktionsabstandsmessungen und ähnlichen Verfahren überzeugende Beweise erbracht.
23. Kann Surtech SH-Glasgewebe schimmeln?
Glas verrottet nicht, ist außerdem absolut geschmacks- und geruchsneutral sowie feuchtigkeitsstabil. Es sind überwiegend bauliche Mängel wie z. B. Kälte- oder Wärmebrücken, die zu Temperaturgefällen und Feuchtigkeit in den Ecken führen. Möbel und Einbauten müssen von den Wänden abgerückt werden. Für dauerhaft gute Durchlüftung und gleichbleibende Temperaturen ist zu sorgen.
24. Kann ich Glasgewebetapeten wieder entfernen?
Glasgewebe-Verbundaufbauten gehen dauerhaft in den Baukörper über. Die Glasgewebe lassen sich mehrfach überstreichen und bilden eine optimale Armierung des Untergrundes für nachfolgende Tapeten oder sonstige Wandtechniken.
25. Wie stark lässt sich die Oberfläche reinigen?
Die mit Surfacer behandelte Oberfläche ist pflegeleicht, scheuer- und reinigungsbeständig und je nach Qualität des Schlussanstriches chemikalien- und desinfektionsmittelbeständig bis zur Dekontamination. lm Normalfall sind Surtech Gewebe sehr gut geeignet für alle handelsüblichen Haushaltsreiniger.
26. Ist Surtech für Altbauten geeignet?
Surtech-Verbundaufbauten sind optimal flächenarmierend und rissüberbrückend. Vor allem sind sie hoch wasserdampfdurchlässig und somit auch bei historischer Bausubstanz eine geeignete Oberfläche - auch hinsichtlich des passiven Brandschutzes.
27. Wie entferne ich das Surtech-Glasgewebe?
Im Normalfall gar nicht. Das Glasgewebe soll einen dauerhaften Verbund mit dem Baukörper eingehen und die Flächen armieren. In der Trockenbauweise würde das Entfernen der Glasgewebe die Gipskartonbauplatten in der Oberfläche beschädigen, zumindest aber die Papierschicht zerstören. Sollte das Glasgewebe doch einmal entfernt werden, kann in diesem Fall mit dem Dispersionsinnenspachtel die Wand vollflächig geglättet werden. Ist von vornherein klar, dass das Glasgewebe nur einen begrenzten Zeitraum als modische Oberfläche gewünscht ist, empfiehlt es sich, vorher eine spaltbare Makulatur-Tapete zu tapezieren und den SH-Glasgewebeaufbau auf diesem Untergrund vorzunehmen. Beim Entfernen wird dann der gesamte Verbundaufbau mit der Trennschicht abgezogen.
28. Wie verhält sich Surtech im Brandfall?
Surtech-Verbundaufbauten bilden keine toxischen Gase, sind schwer entflammbar nach DIN 4102 B1 bzw. nicht brennbar nach DIN 4102 A2 mit mineralischen Anstrichen.

Ihr Direktkontakt

Surtech GmbH
Carl-Benz-Straße 2
71732 Tamm

Telefon: +49 (0)7141 2060-0
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E-Mail: info@surtech.de

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